Süddeutsche Zeitung, München

Pauls langer Weg nach Hause

Paul kam herzkrank auf die Welt. Nach seiner Geburt liegt er ein Jahr lang auf der Intensivstation – viel länger als notwendig. Weil seine Eltern keinen Pflegedienst für zu Hause finden. So blockieren Kinder wie Paul Intensivbetten und Beatmungsgeräte, die in den Kliniken dringend gebraucht werden. Was der Mangel an Pflegepersonal anrichtet.

Süddeutsche Zeitung, Wissen

„Wir können Ihr krankes Kind nicht behandeln“

An vielen Kliniken in Deutschland müssen Ärzte sogar schwer kranke Kinder abweisen. Es fehlt an Personal und Ressourcen. Der ökonomische Druck führt zu einem systematischen Bedeutungsverlust der Kindermedizin. Die Politik ignoriert das Problem. Auch die einjährige Frieda und ihre Eltern mussten im Notfall von Klinik zu Klinik fahren, um ein freies Bett zu finden.

Süddeutsche Zeitung, München

Die große Not der kleinen Patienten

Kindermedizin ist nicht lukrativ und Pflegekräfte sind gerade in München schwer zu finden: Die Versorgung ist inzwischen so schlecht, dass viele Ärzte Alarm schlagen. Klinikleitungen sehen es aber nicht gern, wenn ihre Mitarbeiter öffentlich darüber sprechen, wie dramatisch die Situation ist.

Süddeutsche Zeitung, Seite 3

Ausgeliefert

Svea ist zwei Jahre alt und wartet seit eineinhalb Jahren auf ein Spenderorgan. Ihre Mutter weiß: die Tochter kann nur überleben, wenn ein anderes Kind stirbt. Und wenn die Eltern die Organe ihres toten Kindes spenden. Antonia war drei Jahre alt, als sie bei einem Autounfall verunglückte. Die Ärzte fragten ihre Eltern, ob sie die Organe ihrer Tochter spenden möchten.

Süddeutsche Zeitung Gesellschaft

Der Lückenbüßer

In Deutschland muss jeder krankenversichert sein. Dennoch haben Zehntausende Menschen keinen Schutz, darunter viele Kinder. Peter Schwick behandelt sie trotzdem.

Süddeutsche Zeitung

Wenn kranke Kinder nicht mehr versorgt werden können

Immer öfter müssen Kliniken werdende Mütter abweisen, weil sie extreme Engpässe haben. Auch unmittelbar vor der Geburt kann das passieren. Gründe sind der Babyboom und der Personalmangel