Süddeutsche Zeitung, Seite 3

Ausgeliefert

Svea ist zwei Jahre alt und wartet seit eineinhalb Jahren auf ein Spenderorgan. Ihre Mutter weiß: die Tochter kann nur überleben, wenn ein anderes Kind stirbt. Und wenn die Eltern die Organe ihres toten Kindes spenden. Antonia war drei Jahre alt, als sie bei einem Autounfall verunglückte. Die Ärzte fragten ihre Eltern, ob sie die Organe ihrer Tochter spenden möchten.

Süddeutsche Zeitung Gesellschaft

Der Lückenbüßer

In Deutschland muss jeder krankenversichert sein. Dennoch haben Zehntausende Menschen keinen Schutz, darunter viele Kinder. Peter Schwick behandelt sie trotzdem.

Süddeutsche Zeitung Leute

„Wir operieren viel zu wenig“

Natascha C. Nüssler ist eine der wenigen chirurgischen Chefärztinnen in Deutschland. Die Professorin und dreifache Mutter will den Ruf und das negative Bild der Chirurgie verbessern.

Süddeutsche Zeitung, München

„Das ist eines reichen Landes unwürdig.“

Das Haunersche Kinderspital muss inzwischen krebskranke Kinder abweisen. Es fehlen Pfleger. Zudem zahlen die Kassen zwar die medizinische, nicht aber die soziale Versorgung der Patienten und ihrer Familien, wie Arzt und Abteilungsleiter Tobias Feuchtinger im Interview berichtet.

Süddeutsche Zeitung, Leute

„Unglaublicher Kontrollwahn“

Krebsforscher Wolfgang Hiddemann hat einen Verein gegründet, damit Patienten psychoonkologische Unterstützung bekommen. Denn psychologische Hilfe kommt oft erst, wenn es zu spät ist.

Süddeutsche Zeitung, München

Eines von 3000

In Deutschland leben vier Millionen Menschen mit einer seltenen Krankheit. Raphael ist einer von ihnen, er kam mit einem zu kurzen Darm zur Welt. Früher starben Babys daran, heute können Ärzte den Kindern helfen